Januar 07, 2026 Aktualisiert: Januar 07, 2026

Zwei neue Bioökonomie-Förderaufrufe: AGROECOLOGY und FutureFoodS

Im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie wurden zwei neue transnationale Förderaufrufe veröffentlicht: AGROECOLOGY und FutureFoodS. Beide unterstützen internationale Verbundprojekte, adressieren jedoch unterschiedliche Stufen der Agrar- und Lebensmittelwertschöpfung und richten sich an jeweils klar abgegrenzte Zielgruppen.

Für Antragsteller stellt sich daher frühzeitig die strategische Frage, welcher Call besser zur eigenen Projektidee, Expertise und internationalen Ausrichtung passt.

AGROECOLOGY: Pflanzliche genetische Diversität für agrarökologische Systeme

Der AGROECOLOGY-Call ist Teil der European Partnership AGROECOLOGY und fokussiert sich auf die genetische Vielfalt und Variabilität von Kulturpflanzen als Grundlage für resiliente und nachhaltige agrarökologische Produktionssysteme.

Für deutsche Antragsteller liegt der Förderfokus insbesondere auf:

  • standortangepassten Genotypen und Resilienz von Kulturpflanzen,
  • der pflanzenzüchterischen Weiterentwicklung für agroökologische Systeme sowie
  • einer praxisnahen Umsetzung, z. B. durch Multi-Akteurs-Ansätze oder Living-Lab-Formate.

Wichtig: Die deutsche Förderung ist thematisch eingegrenzt. Eine klare Abgrenzung zur nationalen Förderlogik ist für die Antragstellung entscheidend.

Eckdaten (DE-Anteil):

  • Laufzeit: bis zu 3 Jahre
  • Max. Förderung: bis zu 500.000 EUR pro Verbund (alle deutschen Partner zusammen)
  • Fristen:
    • Pre-Proposal: 18.02.2026
    • Full Proposal: 08.07.2026

FutureFoodS Call 2025: Nachhaltige Lebensmittelverarbeitung nach der Ernte

Der FutureFoodS-Call ist in die FP9-Partnerschaft FutureFoodS – European Partnership for a Sustainable Future of Food Systems eingebettet und adressiert die Transformation von Ernährungssystemen nach der Ernte („post-harvest“).

Der deutsche Förderfokus liegt auf:

  • nachhaltiger und kreislauforientierter Lebensmittelverarbeitung,
  • Upcycling von Nebenströmen,
  • innovativen Verarbeitungs- und Konservierungstechnologien,
  • biotechnologischen Verfahren (z. B. Fermentation) sowie
  • der Resilienz von Lebensmittelketten.

Zentrale Anforderungen:

  • Transnationale Konsortien mit mindestens drei Partnern aus drei beteiligten Ländern,
  • klare europäische Relevanz und systemische Wirkung.

Eckdaten (DE-Anteil):

  • Laufzeit: 24–36 Monate
  • Max. Förderung: bis zu 350.000 EUR pro Verbund
  • Fristen:
    • Pre-Proposal: 11.02.2026
    • Full Proposal: 27.07.2026

Transnationale Konsortien als zentraler Erfolgsfaktor

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Antragstellung ist in beiden Förderaufrufen die Qualität des internationalen Konsortiums. Eine frühzeitige, strategische Konsortialbildung ist daher entscheidend. Dabei bringen wir unsere ausgewiesene Expertise im Aufbau transnationaler Konsortien, unsere langjährige Erfahrung in europäischen Förderprogrammen, unser breites Netzwerk sowie unsere Niederlassungen in zahlreichen europäischen Ländern ein, um geeignete Partner zusammenzuführen und tragfähige Verbundstrukturen aufzubauen.

Wir unterstützen Sie gerne

Wir begleiten Sie entlang des gesamten Förderprozesses – von der strategischen Einordnung der Förderfähigkeit über Konsortialaufbau und Projektstrukturierung bis hin zur Erstellung und Prüfung von Pre-Proposal und Full Proposal im internationalen Kontext.

Kontakt

Name: Dr. Susann Pohlers

E-Mail: Susann.Pohlers@pnoinnovation.com

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