Die steuerliche Forschungsförderung, kurz Forschungszulage genannt, ist in Deutschland im Jahr 2020 an den Start gegangen. Seitdem hat sie nicht gerade einen Raketenstart hingelegt. In der Chemie- und Pharmaindustrie stößt sie aber laut einer neuen Studie auf großes Interesse.
Die Studie ist im Auftrag des VCI vom ZEW Mannheim und vom Center für Wirtschaftspolitische Studien der Uni Hannover durchgeführt worden.
Laut der Studie haben bis Ende März 2023 fast 400 Antragsteller aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie mehr als 1.300 FuE-Vorhaben zur Förderung eingereicht. Insgesamt entfielen damit 6,3% aller Anträge auf diese Industrie. Mehr Anträge haben nur die
gestellt. Der größte Teil der Antragsteller sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). In der Chemieindustrie stellen sie 64% der Antragsteller, in der Pharmaindustrie sogar 81%.
Auch die Erfolgsquote der chemisch-pharmazeutischen Industrie kann sich sehen lassen. Denn 90% der Anträge wurden vollständig oder teilweise mit einem Fördervolumen von insgesamt 110 Mio. EUR bewilligt.
Vom Wachstumschancengesetz, das Verbesserungen für die Forschungszulage vorsieht, erwartet die Studie weitere positive Effekte. Das Gesetz ist allerdings noch nicht in Kraft.
Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung des ZEW sowie zum Download der Studie.
Interessiert? Ausführliche Informationen zur Forschungszulage finden Sie in dieser Rubrik. Und wenn wir Sie bei der Beantragung der Forschungszulage unterstützen sollen, sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.
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