Neue Fördermöglichkeiten für internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu nachhaltigen Materialien und PFAS-Alternativen.
Innovative Materialien sind ein zentraler Baustein für die Transformation von Industrie, Energie und Mobilität. Gleichzeitig wächst der Druck, Materialien nachhaltiger zu gestalten und problematische Stoffe wie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) zu ersetzen.
Mit dem M-ERA.NET Call 2026 eröffnet sich für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine neue Fördermöglichkeit für internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Materialwissenschaften und Werkstofftechnologien. Besonders im Fokus stehen intelligente Funktionsmaterialien für adaptive Systeme sowie die Entwicklung von Alternativen zu PFAS-Chemikalien.
Der Call ist Teil des europäischen Netzwerks M-ERA.NET III, an dem Förderorganisationen aus über 35 Ländern und Regionen beteiligt sind. Ziel der Initiative ist es, internationale Kooperationen im Bereich Materialforschung zu stärken und innovative Materiallösungen schneller in industrielle Anwendungen zu überführen.
Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die neue Materialien entwickeln oder bestehende Werkstoffe deutlich verbessern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Projekten mit klarer industrieller Relevanz und langfristigem Innovationspotenzial.
Der internationale M-ERA.NET Call 2026 umfasst mehrere Themenbereiche im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien.
Für deutsche Antragsteller sind insbesondere Projekte relevant, die zu folgenden Topics beitragen:
Für deutsche Antragsteller gilt zusätzlich: Die Projekte müssen einen Beitrag zu mindestens einem der folgenden nationalen Schwerpunkte leisten:
Ein wichtiger Fokus der Förderung liegt auf intelligenten Funktionsmaterialien, deren Eigenschaften sich durch äußere Einflüsse wie Temperatur, Licht oder mechanische Belastung verändern können.
Solche adaptiven Materialien spielen eine wichtige Rolle in zahlreichen Technologiefeldern, beispielsweise:
Gefördert werden Forschungsprojekte, die neue Materialkonzepte entwickeln und gleichzeitig zu Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit beitragen. Digitale Methoden wie Simulation, Modellierung oder KI in der Materialentwicklung sollen dabei gezielt eingesetzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Calls ist die Entwicklung von Alternativen zu PFAS. Diese Stoffgruppe wird in vielen industriellen Anwendungen eingesetzt, steht jedoch aufgrund ihrer hohen Persistenz und potenziellen Umwelt- und Gesundheitsrisiken zunehmend im Fokus regulatorischer Maßnahmen in Europa.
Gefördert werden Projekte, die:
Damit unterstützt der Call zentrale europäische Initiativen wie den European Green Deal, Strategien zur Kreislaufwirtschaft sowie die Entwicklung nachhaltiger Industrieprozesse.
Die Förderung richtet sich an internationale Konsortien, bestehend aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Voraussetzungen sind:
Diese Struktur soll sicherstellen, dass innovative Materialien nicht nur wissenschaftlich relevant sind, sondern auch wirtschaftliche Wirkung entfalten.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss für vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Je nach Organisation können unterschiedliche Förderquoten gelten:
Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut.
Ariane Kroker
Senior Consultant
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31/03/2026
25/03/2026
17/03/2026
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