Dezember 06, 2025

Topthema: Was Sie über die Heat Auction wissen müssen!

Erster Call für die IF-Heat Auction veröffentlicht

Dieses Jahr neu in der Innovation Fund-Familie ist die Auktion für die Dekarbonisierung industrieller Prozesswärme (Heat Auction).
Nun wurde der erste Call veröffentlicht!
Das wichtigste gleich zuerst: Die Einreichungsfrist ist der 19. Februar 2026!
Somit bleibt nicht viel Zeit für die Vorbereitung eines Antrags!

Wir fassen für Sie die wichtigsten Informationen zusammen, die Sie wissen müssen, um schnell mit der Ausarbeitung der Gebotsunterlagen beginnen zu können. Denn die Einreichung im ersten Aufruf eines Programms bringt noch viele Unsicherheiten mit sich, ist aber auch eine sehr große Chance, da im beim ersten Aufruf die Erfolgschancen oft höher sind als in den darauffolgenden Jahren, wenn das Programm größere Bekanntheit erreicht hat.

Was ist die IF Heat Auction?

Die Heat Auction fördert die Umstellung auf elektrifizierte oder direkt erneuerbare Wärme, etwa durch Wärmepumpen, Elektrodenkessel, Plasmaerhitzung, Solarthermie oder Geothermieanlagen.
Das Programm wird in Form eines wettbewerbsbasierten Gebotsverfahren umgesetzt. Industrieunternehmen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) können Gebote einreichen, in dem sie angeben, welche Wärmemenge sie voraussichtlich bereitstellen werden und welche Prämie je vermiedener Tonne CO₂ sie dafür benötigen. Das kostengünstigste Gebot pro vermiedener Tonne CO₂ wird zuerst berücksichtigt und die nächstgünstigen Gebote erhalten Fördermittel, bis das jeweilige Budget aufgebraucht ist.

Der aktuelle Aufruf

Anträge können jetzt in 3 verschiedenen Themenbereichen eingereicht werden:

  • Prozesswärme im mittleren Temperaturbereich (100 °C and 400 °C) — 3 to 5 MW
  • Prozesswärme im mittleren Temperaturbereich (100 °C and 400 °C) — über 5 MW
  • Prozesswärme im hohen Temperaturbereich (über 400°C)

Das Gesamtbudget für den Aufruf beträgt 1 Milliarde €.

Die Antragstellung

Anträge werden elektronisch bei der Europäischen Kommission gestellt. Die einzureichenden Unterlagen bestehen aus:

  • Administratives Online-Formular (Part A)
  • Projektbeschreibung von maximal 50 Seiten (Part B)
  • Datenblatt mit Eckdaten und KPI (Part C)
  • Anhänge
    • Gebotsberechnung in der vorgegebenen Excelvorlage
    • Beschreibung des Antragstellers mit Lebensläufen von relevanten Projektmitarbeitern
    • Zeitplan
    • Feasibility Study (gemäß vorgegebener Struktur), maximal 60 Seiten
    • Belege zur Beschaffungsstrategie für die benötigte Elektrizität (head of terms)
    • Belege zur Abnahmestrategie für die produzierte Prozesswärme (head of terms)
    • Belege für Beschaffungsstrategie für die eingesetzte Technologie (head of terms von Schlüsseltechnologielieferanten)
    • Belege für die Eigenkapitalfinanzierung (MoU, LoI, letters of support)
    • Belege zu den Genehmigungsverfahren (Strategie für den Genehmigungsprozess und Belege für die Einleitung des Verfahrens zum Erlangen des benötigten Netzanschlusses)
    • LoI für die benötigte Bankgarantie in Höhe von 6% der maximalen Fördersumme
    • Zusätzliches Projektdatenblatt (extended Part C)
    • Gegebenenfalls, weitere Anhänge

Unser Tipp

Die einzureichenden Unterlagen erscheinen sehr umfangreich, jedoch ist es sehr wichtig, sich sofort einen Überblick zu verschaffen, damit Sie die Zeit bis zum 19. Februar optimal einteilen können und noch vor Weihnachten benötigte Unterlagen anfordern.

 

Weiterführende Informationen

Ihre Ansprechpartnerin

Name: Barbara Bendaoud
E-Mail: barbara.bendaoud@pnoinnovation.com

 

Wie können wir Ihnen helfen?

Erfahren Sie, wie unsere Experten Ihre Innovation fördern können.

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